OCT für medizinische Anwendungen

Die nicht-invasive Bildgebungstechnologie OCT basiert auf kurzkohärenter Interferometrie mit Licht und kann in der Praxis dazu eingesetzt werden, organische Gewebe dreidimensional darzustellen. Durch Eindringtiefen von mehreren Millimetern, Auflösungen von wenigen Mikrometern, Scanraten in Echtzeit und Möglichkeiten der Miniaturisierung kombiniert diese Technologie viele Vorteile anderer bildgebender Verfahren. Der Patient wird zudem keinerlei schädigender Strahlung ausgesetzt und belastende Erfahrungen durch invasive Verfahren lassen sich auf diese Weise stark reduzieren.

Der OCT-Markt fokussiert heute vor allem die Augenheilkunde. Anwendungsfelder der nicht- oder minimalinvasiven Medizin wurden bislang nicht erschlossen. Um die Technologie für neue Anwendungen auszulegen, sind Anpassungen des Systemdesigns erforderlich, die jetzt im Innovations-Hub FOMed entwickelt werden sollen.