Schwerpunktthemen

Die Schwerpunkte des Projektes werden im Rahmen von interaktiven Themenworkshops thematisiert. An den Workshops werden jeweils diejenigen Akteure der Wertschöpfungskette teilnehmen, die Experten für die jeweilige Komponente des Systems darstellen.

Mit den Themenworkshops werden die Lösungsansätze, die für die einzelnen Systembestandteile als wegweisend angesehen werden, vertieft. Als initialer Workshop ist die Bestandsaufnahme der klinischen Anforderungen der unterschiedlichen Applikationsbereiche anzusehen, der Richtungscharakter für die technischen Ansätze hat.

  • Klinische Applikationen
  • Sensorentwicklung
  • Technische Integration in den klinischen Workflow
  • Systemauslegung
  • Post Processing und Visualisierung

Projektbegleitend sollen parallel Markt-, Literatur- und Patentrecherchen sowie FTO-Analysen durchgeführt werden, sodass Einführungsstrategien und Geschäftsmodelle für das erarbeitete System erarbeitet werden können.

Klinische Applikationen

Klinische Applikationen

Im Rahmen des Innovationsforums wollen wir zukünftige klinische Applikationsbereiche der OCT identifizieren. Hierbei sind Applikationen jenseits der etablierten Disziplinen Ophthalmologie und kardiovaskuläre Diagnostik im Fokus. Der Auswahlprozess erfolgt dabei iterativ unter Berücksichtigung marktwirtschaftlicher Perspektiven (z.B. Fallzahlen) und der technischen Machbarkeit. In der Diskussion zwischen Systemanbietern und klinischer Expertise werden potenzielle Applikationen hinsichtlich ihrer Anforderungen an das System analysiert. Die TU München wird mit dem Klinikum rechts der Isar und seiner Forschungsgruppe MITI (Minimal-invasive interdisziplinäre therapeutische Intervention) die klinische Expertise in den Prozess einbringen und ist verantwortlich für die Validierung in den nachfolgenden Schritten.

Sensorentwicklung

Sensorentwicklung

Für die in dem ersten Workshop ausgewählten Applikationen werden die Anforderungen hinsichtlich des Frontends (OCT-Sonde) eines OCT-Bildgebungssystems in gestalterische Konzepte umgesetzt und ggf. in Gruppen unterteilt, z.B. starre Endoskopie, flexible Endoskopie, Handheld.

Technische Integration in den klinischen Workflow

Technische Integration in den klinischen Workflow

Basierend auf den ersten Konzepten zu möglichen Frontends aus dem zweiten Workshop möchten wir im Dialog mit potenziellen klinischen Anwendern die technische Integration der OCT-Sonden in den Workflow als intraoperatives Bildgebungssystem definieren. Zu klären sind beispielsweise Fragen nach dem Bildgebungsvorgang (z.B. kontinuierlicher B-Scan/C-Scan, Live-Ansicht, Messung per Knopfdruck/Fußschalter), nach der Ergebnisdarstellung sowie nach der Kombination des OCT-Systems mit anderen Bildgebungsmodalitäten (Hybridlösung).

Systemauslegung

Systemauslegung

Basierend auf den Ergebnissen aus dem zweiten und dritten Workshop möchten wir Spezifikationen für die OCT-Auswertesysteme ableiten (z.B. Messbereich, A-Scanrate, Wellenlängenbereich, OCT-Modalität, Ansteuerung Frontend, Synchronisation/Triggerung, Signalverarbeitungskonzept).

Post Processing und Visualisierung

Post Processing und Visualisierung

Ausgehend von den Anforderungen aus der Workflowintegration aus dem dritten Workshop definieren wir die Art der Ergebnispräsentation im intraoperativen Kontext, was die (Bild-) Verarbeitung der Daten betrifft, die vom OCT-Auswertesystem geliefert werden. Des Weiteren betrachten wir Möglichkeiten der Korrelationsbildung zwischen OCT-Bildgebung und Methoden nach dem »Gold Standard«, d.h. wir legen mögliche Versuchspläne und Auswertemethoden (z.B. Machine Learning Ansätze) fest, mit der die OCT-Bildgebung validiert werden kann.